DORISSA LEM – SKULPTUR
A K T U E L L

VOR ORT

18. Ausstellung im KunstRaum Dorissa Lem

06. November 2011 bis 05. Februar 2012
Die Irre von Chaillot
VOR ORT

18. AUSSTELLUNG IM KUNSTRAUM DORISSA LEM

Die Ausstellung Vor Ort fokussiert lebendige Präsenz in der Gegenwart - in ihrer Potenz ebenso wie in ihren Verstörungen. Zwei unterschiedliche Positionen begegnen sich in spannungsvoller Resonanz: in den Materialien ebenso wie im Umgang der Künstlerinnen mit dem Thema der Ausstellung.

Die neuen Skulpturen von Dorissa Lem zeigen ursprüngliche Bezüge zwischen dem Portal in der sakralen Architektur des Mittelalters und dem weiblichen Körper, konkret: der Vulva. Auch in ihrer aktuellen Malerei greift die Künstlerin mehrfach auf eine alte Form zurück: das Triptychon. Die Bilder sind in impulsiver, schichtender Spachtel- und Ritztechnik gearbeitet – sie entstehen aus dem Moment heraus, vor Ort. In ihren Frottagen und Blindzeichnungen spielt Dorissa Lem mit realen Ortsbezügen.

Die szenischen Miniatur-Installationen von Maria-Anna Nordiek schildern Situationen, in die Menschen - insbesondere Frauen - scheinbar zufällig geraten. Trotz großer räumlicher Enge spiegeln sie Einsamkeit. Situationen, in denen Menschen kein Zuhause finden, in denen Unwirtlichkeit und Ratlosigkeit herrschen. Die Zeile von Rose Ausländer "Denn wo ist Heimat? Keiner weiß Bescheid“ beschreibt diese "Unwirtlichkeiten" treffend.



Einladung "VOR ORT"

Dauer der Ausstellung: 06. Nov. 2011 bis 05. Februar 2012

Informationen zur Ausstellung "VOR ORT"
PDF-Dokument 20 KB




Lesung +++ Lesung +++ Lesung +++ Lesung +++ Lesung
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Brücken

"Unsichtbare Brücken spannen von dir zu Menschen und Dingen"

Rose Ausländer



Lyrik und Prosa im Anklang zu den Bewegungen unseres Lebens In welcher Weise berührt uns Sprache als eigene pulsierende Qualität im Alltag?

Informationen zur Lesung "Bruecken"
PDF-Dokument 20 KB

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